Michael Tondera

am 12.05.1959 geboren als Jüngster von vier Kindern. Seine aktive kreative Phase begann vor zirka 15 Jahren. Sein Wesen ist geprägt durch achtsamen und gegenwärtigen Umgang mit Natur, Tier und Mensch. Er ist kompromisslos gegenüber Menschen, die andere politisch,emotional oder materiell benutzen. Er sagt, was er denkt oder fühlt und entscheidet aus dem Herzen, ohne zu vergessen, was sein Leben ausmacht. Dieser Charakter spiegelt sich auch in seiner Metallkunst wieder.

Meine Fähigkeiten

Bleche zu biegen, zu verschweißen und auf Maß zu verarbeiten, hat mir die Firma Porsche in einer fundierten Ausbildung vermittelt. Fasziniert hat mich am Stahl immer schon seine Kälte und seine Unnahbarkeit. Beim Bearbeiten seine nicht sichtbare Wärmeaufnahmefähigkeit, die ein vorsichtiges Anfassen nötig macht. Wie beim Menschen führt die erste Berührung zum Gefühl von Kälte und Wärme.

Die Inspiration

zum Entwerfen freier Formen und ihre künstlerische Umsetzung führe ich auf die individuellen Kundenwünsche der Firma Porsche zurück und auf meine fast 20 jährige Tätigkeit an der Universität Stuttgart Fakultät Architektur und Stadtplanung.

In der Metallkunst

drücke ich meine Emotionen aus. Stahl lässt meine Gefühle in Formen fließen und manifestiert sie in seiner Starrheit. Jedes Kunstwerk ist eine gegenwärtige Geburt meiner Seele. Der achtsame Umgang mit mir und meinem Gegenüber. Stahl als Bündelung der Gefühle ist authentisch und lässt kein Abschweifen zu. Der Stahl wünscht kein Gegenüber, er ist in sich stehend,alleine und vollkommen.

Ich habe Stahl, Kupfer, Messing, Titan und Edelstahl

in Formen gepresst,sie mit Feuer bearbeitet. In anderen Verfahren wurde das Metall mit hochprozentiger Schwefelsäure und Salzsäure übergossen, Pigmente dazu gemischt, sowie durch hochfrequente Bearbeitung ihm meinen Willen aufgezwungen. In einer ruhigeren Periode, habe ich Holz in meine Kunst integriert und wieder mehr Ruhe in meine Innenwelt gebracht. Es gab auch eine Phase der Lieblichkeit. Es ist möglich, am Namen der Bilder und den Materialien, meinen damaligen mentalen Zustand abzulesen, sich in das Bild mit seiner Aussage hineinzuversetzen und durch das Bild im Bild sein eigenes Spiegelbild entdecken. Meine Bilder sind Zustände geistiger Fortentwicklung und jeder darf teilhaben, der sich darauf einlässt.

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